Die GroKo fällt der Landwirtschaft in den Rücken

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Westig wertet die bundesweiten Demonstrationen unzähliger Landwirte als gerechtfertigtes Alarmsignal. Ausgelöst durch die Agrarpolitik der Bundesregierung drohe einer ganzen Branche die Existenzgrundlage entzogen zu werden.

 

Dazu Westig: "Mit ihrer Agrarpolitik fällt die große Koalition der heimischen Landwirtschaft in den Rücken. Ob bei Pflanzenschutz, Tierhaltungsstandards oder Messstellendichte für Nitrat: Statt blankem Aktionismus  verdienen deutsche Landwirte faire Wettbewerbsbedingungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Möglichkeit, nach vergleichbaren Standards konkurrieren zu können." Die FDP-Bundestagsfraktion hatte vor diesem Hintergrund in dieser Woche einen eigenen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, um einen praktikablen Ausweg aus der Situation aufzuzeigen. So müsse auf europäischer Ebene ein Konzept entwickelt werden, das langfristig einheitliche und verlässliche Standards festschreibt.

 

Westig erklärt weiter: "Durch die Benachteiligung der heimischen Landwirtschaft, die schon jetzt auf höchsten Standards basiert, betreiben Union und SPD Wirtschaftsförderung für ausländische Produzenten, die Naturschutz und Tierwohl eine weitaus geringere Priorität einräumen. Damit ist niemandem geholfen: Nicht den Landwirten, nicht den Tieren und auch nicht den Verbrauchern."