FDP will Betreuungsangebot für Kinder von Kreishaus-Mitarbeitern

In einem Antrag an den Personalausschuss des Kreistags will die FDP-Fraktion Rhein-Sieg  prüfen lassen, im Kreishaus ein Betreuungsangebot für Kinder von Mitarbeitern der Kreisverwaltung zu schaffen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für junge Eltern deutlich einfacher, wenn sie die Kinderbetreuung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes organisieren können. Der Kreis sollte hier als Arbeitgeber ein eigenes Angebot für seine Mitarbeiter schaffen", so Renate Frohnhöfer, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. "Welche Form des Angebots der Kreis schaffen kann, hängt letztlich auch von den räumlichen Gegebenheiten ab", so Frohnhöfer weiter.

 

Das Angebot einer Kinderbetreuung mache den Kreis als Arbeitgeber  attraktiv und könne einen Beitrag zur dringend nötigen Personalgewinnung leisten. Außerdem hätten Mitarbeiterinnen damit die Möglichkeit, wieder in Voll- statt in Teilzeit zu arbeiten, was ihre Karrierechancen verbessert. Auch der Rhein-Sieg-Kreis leide unter dem Fachkräfte-Mangel, so dass zusätzliche Stunden von Teilzeit-Kräften der Kreisverwaltung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben helfen können", so Frohnhöfer.

 

Einen positiven Effekt für die Kreis-Kommunen gäbe es durch die Kinderbetreuung im Kreishaus ebenfalls, ergänzt FDP-Fraktionschef Karl-Heinz Lamberty: "Jedes Kind, das im Kreishaus betreut wird, belegt keinen Kita-Platz in seiner Kommune vor Ort."