FDP stellt Anfrage zu Integrationshelfern

Die FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg befasst sich in einer Anfrage an die Kreisverwaltung mit den Integrationshelfern im Kreis. Integrationshelfer, auch Integrationsassistenten genannt, unterstützen Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie psychischen und seelischen Störungen beim Besuch von integrativen Tagesstätten oder allgemeinen Schulen. Der Rhein-Sieg-Kreis finanziert diese Hilfeleistung, die in der Regel von gemeinnützigen Firmen und Vereinen erbracht wird.

 

"Integrationshelfer sind ein wichtiges Instrument, um die Teilhabe von Kindern am Leben zu vereinfachen und vielfach überhaupt erst möglich zu machen", so Renate Frohnhöfer, Kreistagsabgeordnete der FDP. Ziel der Freidemokraten sei es daher, für die Integrationshelfer optimale Arbeitsbedingungen und kreisweit gleiche Standards sicherzustellen. Zu diesem Zweck will die FDP wissen, welche Vereinbarungen mit den Trägern über Standards geschlossen wurden und wie diese überprüft werden.

 

Auch die angemessene Bezahlung der Helfer wollen die Freidemokraten  überprüfen, ebenso wie die Beteiligung der Schul- und Kindergartenleiter bei der Beurteilung der Integrationsleistung. "Zudem wollen wir wissen, ob die Kreisverwaltung vermittelnd eingreift, wenn es Konflikte zwischen Trägern, Schulen, Kitas oder Eltern gibt", so Frohnhöfer abschließend.