Gesundheitskonferenz Rhein-Sieg

Frau Dr.Hiepler, Frau E.Cremer, Kassenärztliche Vereinigung, Herr W.Müller, Verein KIVI e.V., Renate Frohnhöfer,  Bettina Lübbert, Abteilungsleitung Betreuungsstelle, Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte (v.l.n.r.)
Frau Dr.Hiepler, Frau E.Cremer, Kassenärztliche Vereinigung, Herr W.Müller, Verein KIVI e.V., Renate Frohnhöfer, Bettina Lübbert, Abteilungsleitung Betreuungsstelle, Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte (v.l.n.r.)

Zu ihrer 23. Sitzung hat sich die kommunale Gesundheitskonferenz für den Rhein-Sieg-Kreis in Siegburg getroffen. Auf der Tagesordnung stand der Sachstand zum Aktionsplan Inklusion. Bettina Lübbert, Abteilungsleitung der Betreuungsstelle, berichtete über die drei Handlungsfelder für die Kreisverwaltung: Inklusion im eigenen Haus umsetzen, inklusives Leben im Kreis unterstützen, kreisweiten Dialog über Inklusion anstoßen. Der Verein kivi e.V. gab einen kurzen Überblick über die zur Zeit laufenden Projekte des Vereins, so unter anderem über "Mitten im Leben" und über den neuesten Auftrag von 6 Bürgermeistern des östlichen Rhein-Sieg-Kreises, bei der Lösung des Hausärztemangels im ländlichen Bereich mitzuhelfen. Über den runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis referierte Frau Lindemann mit einer ausführlichen und aktuellen Powerpoint-Präsentation. Dr.Meilecke, Leiter des Gesundheitsamtes berichtete über den Sachstand zur Schließung der Geburtsstation im Asklepios Klinikum Sankt Augustin. Nach der anfänglichen Aufregung kann inzwischen mitgeteilt werden, dass die Verteilung an die anderen Häuser im Rhein-Sieg-Kreis problemlos stattgefunden hat. Weitere Berichte folgten zur betrieblichen Gesundheitsförderung und zur AG Psychiatrie-Planung. Hier vor allem zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung. Auf Nachfrage der Kreistagsabgeordneten Renate Frohnhöfer zur ärztlichen Versorgung auf dem Land, wurde von Frau Dr.J.Hiepler und Frau E.Cremer, von der Kassenärztlichen Vereinigung, darauf hingewiesen, dass zwischenzeitlich mehr Frauen als Männer Medizin studieren. Dies führt dann dazu, dass Frauen bei Familiengründung, Teilzeit arbeiten möchten, so dass sich drei bis vier Ärzte dann - so die Zukunft - eine kassenärztliche Praxis teilen werden.

 

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