FDP besucht "Drüber und Drunter" auf dem Margarethenhof

„Wir haben das beste Trinkwasser Europas und produzieren hochwertige Lebensmittel.“ Diese selbstbewusste Aussage der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft „Drüber und Drunter“ beeindruckte die FDP-Mitglieder bei ihrem Besuch auf dem Margarethenhof des Landwirts Bernd Bulich in Köln-Libur.

 

Im Rahmen der Liberalen Woche Rhein-Sieg informierten sich die Liberalen, wie die Landwirtschaft in enger Zusammenarbeit mit der Rheinenergie den Eintrag von Nitrat in die Böden steuert, um eine zu hohe Belastung zu vermeiden. Dies wird durch eine zielgenaue Düngung mit Wirtschaftsdünger und Gärresten aus der Biogasanlage erreicht, wie Landwirt Bulich erläuterte. Dr. Martin Kaupe von Rheinenergie erklärte, wie das Unternehmen für die hohe Qualität des Trinkwassers sorgt, das oft besser sei, als das Mineralwasser aus dem Supermarkt.

 

Für den Verein „Drüber und Drunter“ wies Jürgen Lowis darauf hin, dass in Deutschland hochwertige Lebensmittel hergestellt würden. Er begrüßte die zunehmende Bereitschaft der Menschen, regionale Produkte zu kaufen. „Wer an Weihnachten frische Erdbeeren haben will, muss wissen, welcher Aufwand an Wasser und Chemie in Spanien dafür getrieben wird“, sagte er .Landwirt Bulich betonte, er scheue mit seinen Agrarprodukten keinen Vergleich mit Bioprodukten.

 

Für die FDP-Kreistagsfraktion dankte Renate Frohnhöfer für ein sehr interessantes Gespräch mit einem hohem Informationsgehalt.

 

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