Yvonne Gehbauer: Weltbeste Bildung nur bei bundesweiten Bildungsstandards

Auf Einladung der FDP Siegburg sprach die bildungspolitische Sprecherin der FDP Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Yvonne Gebauer, MdL zum Thema „Wege zu besserer Bildung“ im  Kranz Parkhotel.  Viele interessierte Bürger und Vertreter von Parteien waren der Einladung gefolgt.

 

Yvonne Gebauer stellte die Forderung der Freien Demokraten nach der weltbesten Bildung für unsere Kinder in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Wer aber wie die NRW Landesregierung nur Mittelmaß anbiete, werde das nie erreichen, sondern nur Bildungsverlierer produzieren.

 

Das Konzept der Freien Demokraten verknüpfe Schulpolitik mit Sozialpolitik. Deswegen komme auch der frühkindlichen Bildung und dem Ansatz von Frühen Hilfen besondere Bedeutung zu. Der Bildungsauftrag sei auch Erziehungsauftrag und werde durch die Ganztagsangebote  – in welcher Form auch immer – von den Eltern immer stärker  gefordert. Die Eltern dürften aber nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden.

 

Wichtig sei es, den Schülern Kenntnisse über Werte und Normen zu vermitteln und für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Sie müssten lernen autonom und unabhängig zu denken und zu handeln.

 

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bräuchten die Schulen einen größeren Gestaltungsspielraum vor Ort. Die Freien Demokraten  wollen ihnen dazu mehr Freiheit zu mehr Qualität geben. Beste Bildung brauche auch beste Lehrer und das bedeute mehr  Qualifikation, Aus- und Fortbildung. Bei großen Schulen sei daher ein pädagogischer und ein kaufmännischer Leiter erforderlich. Das Ganze müsse  einhergehen mit einem Controlling in der die Bildungsstandards überprüft würden. Diese dürften nicht weiter abgesenkt werden durch massenhaften Zulauf zum Gymnasium und durch Verzicht auf Leistungsbewertung und Noten.

 

Das Land NRW sei dabei, durch immer neue Experimente und Schulformen die bestehenden kaputt zu machen. NRW unter Rot-Grün will eine Einheitsschule. Die Liberalen fordern eine Vielfalt von Schulen.

 

Gebauers Fazit: Den Sprung zur weltbesten Bildung schaffen die Kommunen nicht alleine und das Land auch nicht. Daher ist der Bund gefordert. Dazu muss aber das Kooperationsverbot im Grundgesetz aufgehoben werden, denn Bildung hat absolute Priorität für die Zukunft unserer Kinder. Es müssen bundesweit einheitliche Bildungsstandards entwickelt werden. 

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